Seniorengerechtes Wohnen

Posted at August 31st, 2010 by Martha

Für manch eine und manch einen werden die eigenen vier Wände mit zunehmendem Alter immer mehr zum Alptraum, weil sie nicht mehr den Bedürfnissen angemessen sind: Wohnungen sind häufig nicht seniorengerecht gebaut. Doch zum Glück leben wir in Zeiten, in denen man dieser Situation Abhilfe zu schaffen vermag.

Barriefreie Umbauten einrichten lassen

Es sind die Zeiten vorbei, in denen man die Großmutter die Treppe hinauf tragen musste. Zumindest ist es keine Notwendigkeit mehr, sich körperlich anzustrengen, wenn man über die nötige Ausrüstung verfügt. Und die muss kein Vermögen mehr kosten, denn die Pflegeversicherung übernimmt einen nicht unerheblichen Anteil der Kosten, die entstehen, wenn man einen Treppenlift mietet oder gar kauft. Freilich besteht ja sonst auch noch die Möglichkeit, das Domizil zu wechseln, denn seit den 1990er Jahren werden Wohnungen zunehmend behindertengerecht gebaut. Und das heißt natürlich auch: seniorenfreundlich.

Natürlich sind nicht alle Senioren gehbehindert, doch trotzdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die Menschen mit zunehmendem Alter tendenziell immer schlechter zu Fuß sind. Daher ergibt es naturgemäß in vielen Fällen Sinn, sich zumindest in fortgeschrittenem Alter eine Behausung zu suchen, die möglichst wenige Hindernisse aufweist, und die leicht begehbar ist. Doch wenn man mal eine Behausung in sein Herz geschlossen hat, dann möchte man sie ja in der Regel nicht wieder aufgeben. Und daher muss der Prophet zum Berg gehen, wenn der Berg schon nicht zu ihm kommen will. Oder, platt gesagt, was nicht passt, wird passend gemacht. Doch was kann man tun, wenn der Barrieren große Zahl ein Problem darstellt und man gerne in einer angenehmeren, das heißt, gangbareren Umgebung leben möchte? Wie kann man seine alte Wohnung würdig nutzen, wenn der Körper auf einmal immer neue alte Dinge als Hindernis erkennt?

Wie rüstet man seine Wohnung um?

„Barrierefreiheit“ lautet das große Wort dieser Tage; etabliert wurde das Konzept sogar vor bereits ca. 20 Jahren. Treffender wäre es freilich, von Barrierearmut oder Zugänglichkeit zu sprechen, denn vollkommen entfernt kriegt man die Barrieren ja doch niemals. Aber der Weg ist das Ziel. Und das in unterschiedlicher Hinsicht: nicht nur ist der Versuch, das Haus von Barrieren frei zu halten, nein, es ist tatsächlich wortwörtlich der Weg das Ziel: der Weg durch das Gebäude nämlich. Große Behinderungen stellen dabei häufig Treppen dar. Doch der Technik sei dank, dass heute Treppenlifte auch diese Klippe umschiffen helfen. So bleibt der Umzug vermeidlich und es ist sogar möglich, mit einem maßangefertigten Lift das Leben in einem alten, schönen Haus knochen- und gelenkschonend zu gestalten.

Leave a Reply