Die Emanzipation in der Hauswirtschaft

Posted at Oktober 12th, 2010 by Martha

Galt die Hauswirtschaft früher als alleinige Aufgabe der Frau, teilen sich Paare spätestens seit dem letzten Jahrhundert die anfallenden Aufgaben meist auf. Männer übernehmen zum Teil auch komplett diesen Bereich, den die Damenwelt früher allein beherrschte, während Frauen gleichzeitig mehr und mehr auch klassisch männliche Tätigkeiten verrichten. Das ist auch gut so und bedarf auf beiden Seiten einer gewachsenen Offenheit und umfassende Kenntnisse.

Der Hausbau muss nicht in Männerhand bleiben

Der Volksmund spricht von den klassischen Aufgaben im Leben eines Mannes von

  • ein Haus bauen
  • einen Baum pflanzen
  • ein Kind zeugen
  • und neuerdings auch häufiger davon, ein Buch zu schreiben.
  • Der Hausbau steht als Grundlage für die anderen Aufgaben nicht ohne Grund an erster Stelle, aber warum sollten dies nur die Aufgaben des Mannes sein? Wir leben in der westlichen Welt in einer gleichberechtigten Gesellschaft, in der es durchaus keinen Grund gäbe, warum sich nicht auch die Frau um den Bau des Hauses kümmern sollte. Üblich ist dahingehend seit einigen Jahren auch eine Aufgabenteilung sowie ein gemeinsamer Hausbau. Viele Männer werden jedoch noch immer häufiger als Mädchen oder Frauen in jungen Jahren in solche klassisch männlichen Tätigkeiten eingeführt. Als Kinder spielen die Söhne auf der Baustelle, die das neue Elternhaus werden soll, und der Vater erklärt ihnen, was wie gemacht wird. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, aber noch sind diese nicht unbedingt häufig. Doch dem kann Abhilfe geschafft werden. Heutzutage gibt es für Mann und Frau on- und offline genügend Möglichkeiten, sich zu informieren und ihr Wissen an Söhne und Töchter weiterzugeben. Merken Sie sich diese online vorfindliche Hausbau Checkliste und lernen Sie anhand von guter Fachliteratur, wie sich Pfusch vermeiden lässt, sind sie schon mal auf dem erfolgreichen Weg.

    Man sollte seine Kinder nicht in vorgefertigte Rollen zwängen

    Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, ob er seine Tochter in rosa und seinen Sohn in blau kleidet. Man tut seinen Kinder nur keinen Gefallen damit, wenn man ihnen andere Farben verweigert. Genauso verhält es sich logischerweise auch in anderen Bereichen. Warum sollte ein junges Mädchen nicht mit Autos spielen und ein kleiner Junge nicht Pferde mögen dürfen? Vielleicht bietet es sich ja auch mal an, dass Papa und Sohnemann das Essen vorbereiten, während Mutter und Töchterchen die Hausbau Checkliste abarbeiten?! Wer über solche Rollenverteilungen dann noch die Nase rümpft, ist wahrscheinlich aus den 1950ern oder einer früheren Zeit angereist. Denken Sie daran, dass man nicht nur beim Hausbau Pfusch vermeiden sollte, auch in der Erziehung kann man bereits viel Schaden anrichten oder falsch machen.

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